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Ein Samstag in Köln

Ein wunderbarer Tag mit seelenvollen Bücher in Bildern und Geschwätz




Editoriale Editoriale

Den Hinweis auf die editoriale fand ich durch Zufall. Aber ich glaube nicht an Zufälle. Auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk (dieses Mal wollte ich wirklich eines kaufen, nicht wie letzte Woche, als ich mit einem nach Hause kam, obwohl ich gar nichts verschenken wollte) kam ich am Papelito vorbei (gefährlicher Laden) und fand da eine jener kostenlosen Stadtblätter mit Werbung drin. Und darin wurde darüber berichtet, so ging ich, nachdem ich den Fund verkündet hatte, wirklich dort hin. Und es hat sich wirklich, wirklich gelohnt.
Diese Halle, deren Anblick mich erst völlig verblüffte (ich weiß nicht, was ich genau erwartet hatte, aber etwas "mehr" schon) war gefüllt mit Kostbarkeiten. So unendlich kreativ, so wunderbar kunstfertig...
Wäre ich vorher reich gewesen, ich wäre es hinterher auch noch gewesen - nur nicht mehr an Geld.
Was man doch für Dinge aus und mit Papier machen - und überhaupt, was man für Papier machen kann.
Großartig.
Der DCC gar nicht dunkel Der DCC gar nicht dunkel

Auch wenn Köln an diesem Tag eher trostlos war, so war ich nach der Erfahrung im Kunstforum doch so aufgewühlt und aufgetankt, dass ich beschloss, nicht zum Chlodwigplatz zurück zu laufen sondern einfach ... gerade aus zu gehen.
Ich wurde belohnt für diesen Wagemut.
St. Maternus habe ich noch nie so bewusst wahrgenommen. Es ist eine großartige Kirche von romanischer Schönheit. Man mag Köln für den Dom kennen, für die romansichen Kirchen muss man es lieben.
Das ist auf dem Foto natürlich nicht St. Maternus, sondern das Fort (teil der alten Stadtbefestigung) in der monatlich eine ganz nette Gothicparty stattfindet.
Die Linie 16 Die Linie 16

Köln war wirklich nicht gerade fröhlich am Samstag.
Ich war entsprechend auch schon ein wenig durchgefroren, als ich schließlich zum Rhein kam. Die Linie 16, die zum Glück gerade nicht kam, fährt parallel zum Rhein entlang.
Ein Funken Rot Ein Funken Rot

Weil ich gerade in Entdeckerlaune war, suchte ich zu erforschen, was dieser einsame rote Kubus, der eigentlich genau das richtige für yt wäre, der tapfer versuchte die winterliche Märzlandschaft mit etwas Wärme zu zieren, bedeutete und kam so zu einer weiteren (ebenfalls kostenlosen) Ausstellung im KAP.
"Sitting in China" zeigte 50 Stühle aus China. Was unspektakulär klingt, war faszinierend. Es waren keine Prunkstühle, sondern Stühle "aus allem".
Alte Autositze auf drei übereinander geschraubte Autoreifen montiert, Holzhocker, die aussahen, als wären sie aus Resten der Arche Noah mit einem stumpfen Beil herausgehauen.
Witzig.
Das Bisschen Schild Das Bisschen Schild

Aber noch witziger war wohl dieses Schild.
Cave Canem war gestern, hier beißt die KVB noch selbst.

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