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das Foto Kunst Buch von alex_r

Ich hab Bücher lieber als erste, um einen Eintrag zu machen – sonst passiert es noch, dass ich gar keinen Eintrag mache. Wie es jetzt fast mit dem Fotokunstbuch passiert.
Da sind so wunderbare Fotos drin, dass ich denke, dass es meine Knipsereien gar nicht mehr braucht.
Als ich das Buch das erste Mal hatte, waren da schon großartige Aufnahmen drin, aber nu ..

Ich kenne das Gefühl gut, dass man ein „Werk“ von jemanden hat und denkt: okay, hernach sollte die Erschaffung von weiteren Werken nicht mehr in Angriff genommen werden, weil der Höhepunkt dieser Kunstform schon erreicht ist – und zugleich ist der Wunsch, die Gier da, noch mehr und mehr und mehr von dieser unglaublichen Qualität zu sehen.
Seufz.

Von alex_r ist der erste Eintrag - und da finde ich nicht nur das Foto der Statue so schweinetoll, so unscharf wie das ist, scheint es unglaublich plastisch, sondern auch diese klare, schöne Schrift, in der die Beschreibung ist.

Witzig, dass gobbolina zwei Motive vom gleichen Standpunkt aus knipst, die aber ganz unterschiedlich sind.

Seefuchsens Kieler Foto ist genau in dem Moment aufgenommen, den ich am liebsten mag – wenn die Sonne schräg das Land küsst. Da ist die Stimmung am Strand wirklich toll eingefangen.

Oh-Bittersweets Texte waren noch auffälliger als ihre Fotos, sehr tiefschürfend, wobei ich mich immer frage, ob das Bild vom Stacheldraht mit den Blumen im Hintergrund wirklich echt ist, kicher.

Sonneba hat ein Bild mit Blättern in Braun drin, daneben einen verstörenden Text (in positivem Sinne gemeint) – fast eine meiner Lieblingsseiten. Und ich mag, dass sie technische Details dazu schreibt.

Oloriels Einträge fallen auf jeden Fall wegen ihrer Gestaltung auf, die Fotos kriegen alle noch ne Bordüre. Und das Foto vom Rittersaal ist irgendwie so ...real. Ich weiß nicht, wie ich es sonst sagen sollt – es sieht aus, als könnte man in den Raum treten und das miterleben, was oloriel daneben beschreibt. Und das Kölnbild sieht aus, als würde die Stadt sich in einem Nebel aus Licht in den Himmel erheben. Goil.

Elias Schwarz-Weiß-Bild eines Waldes war im ersten Moment befremdlich – Natur ohne Farbe? Aber dann sieht man das Licht, die Flecken, die auf dem Boden tanzen – und dann wird die Natur lebendig. In Schwarz/Weiß. Und dann lese ich, wo diese Allee ist und muss lachen. 1000 mal gewesen dort. Und doch ein neuer Blick darauf.

Elfys Großvater ist ein toller Hecht. :-)

Dann meine ... seufz.

Eiraith hat ein doppeltbelichtetes Bild drin, wo mich dann gleich die technische Könnerschaft fasziniert und das Bild, das Bild selbst ist durch das Doppelmotiv spannend. Das Vergißmeinnicht zwischen den Betonplatten könnte glatt zu einer nichtkitschigen „Bedeutungspostkarte gehören“. Gefiel mir sehr gut.

Lassesskrachen hat genau die Sorte „künstlerich-verwackelte“ Bilder drin, die mir nie einfallen würden :-)

Faelkchen hatte bei meinem ersten Eintrag noch kein Bild drin. Jetzt sind vier von ihr drin. Ich hab schon die Bilderreihen auf ihre Homepage fassungslos bewundert – im Original, noch dazu so fein aufgemacht mit Rahmen und allem ... wundervoll.
Ich weiß kaum, welches mein Favorit ist – aber ich glaube fast, die Laterne vor Notre-Dame.
Aber eigentlich alle!

Gerdimaus hat das gleiche Motiv mit zwei verschiedenen Brennpunkten aufgenommen – spannend.

Dann hab ich auch mal jowos gelobte Schrift gesehen – und ja ... wow, sieht klasse aus. Interessant, dass sie sowohl eine Nahaufnahme (von einem Schmetterling) als auch eine Landschaft, die durch ihre Weite und Ruhe besticht geknipst hat. Tja, kann alles :-)

Karos Großstadtbild, besonders mit dem Text dabei, war sehr interessant zu sehen.3

Scumpi hatte, ähnlich wie Elia, einen schwarz-weißen Wald eingeklebt. Bäume, die sich spiegeln und aus kleinen Seen zu wachsen scheinen. Faszinierend, wie der hohe Horizont die Spiegelung in den Mittelpunkt rückt.
Und die Dramatik des Sonnenuntergang ist sogar auf dem kleinen Foto greifbar. Ich mag Sonnenuntergänge.

Bow, draußen schüttet es!

Bei marvelica frag ich mich was Crossen ist – wodurch die geilen, spacigen Farben des Potsdamer Platzes entstanden sind. Bei dem Perlenbild frag ich mich gar nix mehr, da staune ich nur. Die extreme Nahaufnahme mit ihren verschiedenen Schärfeebenen ist echt klasse.

Bei Kelene kann man echt verstehen, warum man ungarisch lernen will :-)

Und dann wieder faelkchen-Bilder. Weia ... diese Lichteffekte, die sie einzufangen versteht ... irre. Und ich kann wirklich in dem Detailbild von La Barben die Stimmung eines Maitages einfangen kann.

Eirath “beschnittene Bäume” hatte auf mich die gleiche Wirkung wie auf das Tigerchen. Man fällt in dieses Bild hinein und reist im Kopf. Genau wie bei der schroffen Klippe – da fallen mit 100 Geschichten zu ein.

Und jetzt soll ich da noch war reinmachen?

Ich weiß nicht...
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