Zorn (zorn) wrote,
Zorn
zorn

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Für macalla, ist aber zu lang für'n Commentar.


Unsere Ausrüstung ist für jedes Wetter ausgelegt, das einem die Kiilakanas und die Bergmutter vorsetzen können. Unsere Stiefel sind aus festem Leder, mehrfach genäht, die Nähte mit Wachs versiegelt und sie (das Subjekt ist arg weit weg und eine kleine Wiederholung schadet nicht wirklich :-)) werden jeden Abend gründlich gefettet.

Die Wolle, aus der unsere Überwürfe sind, lässt Wasser abperlen und hält auch in schlimmster Witterung warm.
Wir kleiden uns in vielen, dünnen Schichten und achten darauf uns so zu bewegen, dass wir wenig schwitzen.
Aber die beste Ausrüstung und das sorgfältigste Verhalten kann ich würde für zwei Voraussetzungen auch den Plural = können nehmen. Ist wohl Geschmackssache den Wind nicht davon abhalten, einem Regen ins Gesicht und in wirklich jede Falte der Kleidung zu peitschen. Sturmfinger nennen unsere Leute das – die Hände des Windes, die sich ihren Spaß nicht von ein bisschen lächerlicher Kleidung verderben lassen.

Es regnete - schon seit Tagen. Die Bergmutter meinte es gut mit ihren Bächen und Wasserfällen und weniger gut mit uns.
Die Tage waren anstrengend und nass, die Nächte kalt und nass. Die Lederriemen der Packsättel fühlten sich klamm und steif an und ich riss mir mehr als einmal die Finger daran auf. Es war mühevoll, die Feuer am brennen zu halten, egal wie sorgfältig wir sie abschirmten. Nur den Tieren schien die Witterung nicht das Geringste auszumachen. In Vielleicht Geschmackssache: aber ich würde "an" oder "während" schreiben diesen Tagen wünschte ich mir mehr als einmal ein Lama zu sein.

Die Leute waren ernst und angespannt, hatten immer ein Auge auf die Tiere und ein Ohr auf die Umgebung. Das verräterische das Adjektiv finde ich nicht ganz glücklich gewählt. Verräterisch wäre es, wenn die Geräusche etwas verraten würden - im Vorfeld. Also, die Geräusche VOR dem Murenabgang. Es musste also heißen, dass Gurgeln, dass einen Murenabgang ankündigte, war der Schrecken. Oder ein Murenabgang war der Schrecken. Denn wenn die Mure unterwegs ist, dann ist das Geräusch nicht mehr das Problem Gurgeln und Grollen eines Murenabgangs war und blieb das Schreckgespenst eines jeden Reisenden in dieser Gegend.
Zum Glück war das Wetter während des ersten und größten Teils unserer Reise trocken geblieben, Ich finde es etwas unglücklich, dass du jetzt wieder vorspringst in der Zeit. Ich würde einen Anschluss ala "nur weil das Wetter am Anfang unserer Reise ...." besser finden. Überhaupt fängst du ein bisschen an, den knappen, zusammenfassenden Stil zu verlieren und dich in Details zu verlieren, worunter die Gradlinigkeit leidet. so dass ich Gelegenheit gehabt hatte, abends die Bücher meines Vater zu studieren. Tagsüber hatte ich Wert darauf gelegt, mit allen Treibern zu sprechen, mir ihre Erfahrungen anzueignen und meine Schlüsse daraus zu ziehen.
Trotzdem fühlte ich mich schlecht vorbereitet und die Tatsache, dass das Wetter weiteres Lernen verhinderte, ließ dieses Gefühl noch bedrückender werden. Wann immer ich mich nicht auf die Karawane konzentrieren musste, versuchte ich wenigstens in Gedanken zu wiederholen, was ich gelesen und gelernt hatte.
Einen positiven Nebeneffekt hatte das schlechte Wetter allerdings - ich war abends so erschöpft, dass ich trotz meiner Sorgen tief und traumlos schlief.
Wenn ich heute, mit all meiner Erfahrung im Hintergrund, ein Resümee dieser Reise ziehen müsste, würde ich sagen: Ich habe das Meiste richtig gemacht. Nicht so sehr, weil meine Entscheidungen Wege und Lagerplätze betreffend ausschlaggebend gewesen wären - in dieser Hinsicht ließ ich meinen Stolz schnell hinter mir und fragte die erfahrenen Treiber um Rat. Nein. Ich hatte es geschafft, freundlich und fröhlich zu bleiben. Mein Lächeln wirkte wohl manchmal etwas eingefroren, aber es war da und das beeindruckte die Leute letztlich wohl mehr als alles andere.


Ich mag diese "Rückblenden", die du aus der Sicht der "heutigen Bunariel" einfließen lässt!
Das Rauschen des Wassers in der Klamm vor dem Tal der Glänzenden war ohrenbetäubend. Das Flüsschen, das hier Ich würde "nie" in einer Erzählung "hier" schreiben. M.E. müsste es "dort" heißen. Denn es ist auch aus der Sicht der Erzählerin nicht "hier". hindurch schoss, war durch die starken Regenfälle zu einem reißenden Tier geworden, dessen eisig kalte Krallen oft genug auch nach wem noch? nach uns zu schlagen schienen.
Der Weg, der am Rand der Klamm klebte war hoch genug angelegt, um nicht überflutet zu werden aber nicht hoch genug, um dem Spritzwasser zu entgehen. So mischte sich auf dieser letzten Etappe der kalte Regen mit noch kälterem Gebirgswasser, und ich war fast erleichtert, als wir schließlich auf das kleine Plateau über dem Tal hinaus traten. Inzwischen schien mir alles, sogar die Glänzenden, besser als die ständige, nasse Kälte.


Ein "kleines Manko" sind die fehlenden Eigennamen. Sie machen es zwar einfacher, sich vorzustellen, wo man ist, weil man keine exotischen Namen behalten muss, aber Super-Substaniv-Konstruktionen Rausch-Wasser-Klamm-Tal-Glänzenden (wobei ein Wasserrauschen vielleicht schon etwas Entspannung bringen würde :-)) stören den Lesefluss. Wirkt so ... juristisch.
Man könnte könnte oder kann man? Bunariel wird es wissen :-)sagen, ich habe es dem Wetter zu verdanken, dass meine erste Begegnung mit den Glänzenden in meiner Eigenschaft als Reisende weit weniger nervös ablief als zu erwarten gewesen war.
Auch wenn ich weiß, dass du das kurze Schreiben liebst und nichts schreiben magst, was man sich auch denken kann :-), hier wäre ein kleiner, verbindender Satz, oder auch nur eine überleidendere Formulierung gefälliger: So kam es, dass ... So würdest du Bunariel mir (und vielleicht auch anderen Lesern) als ... hüstel, Mensch auch näher bringen Die affektierten Talwächter fand ich eher ärgerlich als beeindruckend. Zum Glück fielen meine Gefühle wohl nicht besonders auf, denn auch die Wächter schienen nicht vor zu haben, sich länger als nötig im Regen abzuplagen. Man registrierte, dass mein Vater nicht da war. Man begutachtete die Lamas oberflächlich und dann schickte man uns mit den üblichen Warnungen auf den Weg.

An unserem zweiten Tag auf dem Weg durch das Tal ließ der Regen endlich nach. Erleichtert ordnete ich einen halben Tag Pause an. Als die Sonne durch die Wolkendecke brach wurde auch die Stimmung unter den Leuten merklich besser und wir verbrachten eine Stunde damit, uns von den Sonnenstrahlen und einem großen, heißen Feuer gründlich wärmen zu lassen. Dann gab ich Anweisung, die Warenpakete zu öffnen und auf Beschädigungen durch die Nässe zu untersuchen.

Mehrere Lagen Wachstuch schützten die Waren für gewöhnlich vor der Witterung aber auch hier konnte es hin und wieder verrutschte Verschnürungen oder Risse im Tuch geben. Zum Glück war unsere Ladung jedoch heil geblieben.

Mir war klar, dass Befragung und Durchsuchung am Stadttor weit gründlicher sein würden als die eher schlampige Vorgehensweise der Talwächter. Sowohl die Aufzeichnungen meines Vaters als auch die Erzählungen der Treiber hatten mir inzwischen klar gemacht, dass es sich bei den schwarz gekleideten Männern mit dem Rautenmuster auf der Wange um Elitesoldaten handelte, die für die Sicherheit der Stadt verantwortlich waren.
Am Abend vor unserer Ankunft legte ich – wie im Jahr davor mein Vater – besonders großen Wert darauf, uns und unsere Tiere präsentabel zu machen. Ein Teil meiner Kleidung war immer noch etwas klamm aber die kunstvoll bestickten Hemden und Hosen, die meine Mutter mir mitgegeben hatte, Ist nur ein Gefühl: aber mir kommt Bunariels Volk immer etwas spartanisch vor: ich hätte nicht gedacht, dass sie Packen Kleidung in Prachtausstattung mitbekommt. Ich hätte mit "einer Garnitur" Festkleidung gerechnet. Also Hemd und Hose. hatten nichts von ihrer Pracht eingebüsst.

"Ich führe diese Karawane. Mein Vater hat sich verletzt und kann dieses Jahr nicht anwesend sein." sagte ich so ruhig es mir möglich war zu dem hoch gewachsenen Mann vor mir, der aufmerksam meine Papiere studierte. Seine Haut hatte einen sehr dunklen Bronzeton mit einem goldenen Schimmer. Das tiefschwarzes Haar war im Nacken zu einem einfachen Zopf zusammen gebunden und fünf Rauten zogen sich seinen Wangenknochen entlang – ein sehr hochrangiger Offizier.
Sein Gesicht war
makellose, männliche Schönheit, dominiert von ernst blickenden, dunkelgrünen Augen. Ernst, ja. Verächtlich, nein. Das war das Erste, was mir bei unserer Begegnung aufgefallen war. Sein Verhalten war nicht weniger arrogant als das der anderen aber es war die selbstverständliche Arroganz des Starken dem Schwachen gegenüber. Nicht die fast angeekelte Verachtung, die ich in anderen Gesichtern
hier gesehen hatte.
"Ich bin stärker, schneller und tödlicher als du. Also benimm dich." sagte jede Geste und jeder Blick. Aber sie sagten es nicht nur zu mir sondern auch – oder sogar hauptsächlich – zu seinen eigenen Leuten.

Hier möchte ich mal "einhaken" um meine "Grundsatz-Kritik" an diesem Kapitel loszuwerden (los zu werden???). Es ist auf eine Weise inhomogen, die ich von dir nicht gewöhnt bin. Der erste Teil "streift" über den ersten Teil der Reise hinweg. Dabei streift er aber auch nicht so drüber weg, dass man sagen kann: okay, sie reisen und gut. Immer wieder reißt du doch Details (Sturmfinger, wie toll die Leute es finden, dass Bunuriel ihr Lächeln nicht verliert etc) heraus, so dass dieser erste Teil nicht Zusammenfassung und nicht Detailinfo ist. Für mich (IMHO) kommt kein Lesefluss auf.
Ich für meinen Teil finde auch gerade solche Stellen (man muss ja erklären, wie man von a nachb kommt, aber man hat eigentlich nix zu erzählen, außer ... dass die Strecke zurück gelegt wird) sehr schwer befriedigend zu lösen. Ich könnte also wirklich nicht sagen, dass ich es besser könnte, aber ich möchte es mal als Anregung erwähnt haben.
Warum ich das gerade HIER erwähne? Weil du dir hier in die Falle gehst. Plötzlich holst du doch die lebhafte, die bildermalende Schreibe raus, die deine Fans (Fähnchen schwing) so an dir lieben. Mit dem Holzhammer wird uns klar gemacht: DER IST WICHTIG! und ... Den find ich toll! Das ist nicht ganz so elegant, wie du uns sonst Personen nahe bringst



So ich finde den Anschluss "so" nicht so richtig zwingend, zumal nicht für den zweiten Satzteilwurden wir und unsere Ladung rasch aber sehr gründlich durchsucht, der Offizier setzte eine Rune unter meine Papiere und schließlich erlaubte man uns, die Stadt zu betreten.
Auf unserem Weg durch das saubere Straßenlabyrinth ging mir der Offizier nicht aus dem Kopf. Ich hatte mich in seiner Anwesenheit zwar nicht unbedingt wohl aber auch nicht direkt bedroht gefühlt. Offensichtlich gab es auch unter den Glänzenden solche und solche – ein Blick auf dieses Volk, der mir in den Aufzeichnungen meines Vater bisher nicht begegnet war. Ich beschloss, ebenfalls ein Tagebuch zu führen. Es schien als könnte ich "man" fänd ich schöner sogar den großen Erfahrungsschatz meines Vaters noch bereichern.

Die nächsten Tage brachten nicht viel Neues. Zunächst erhielten wir nur Aufforderungen, im Vorjahr bestellte Ware abzuliefern. Unsere Ware wurde von Sklaven entgegen genommen und der bereits von meinem Vater ausgehandelte Preis übergeben. Diese Aufgaben an sich waren nicht besonders spannend und hätten wohl auch von einigen unserer Treiber erledigt werden können, aber sie boten mir die Gelegenheit, die Straßenzüge und Lagen der Häuser aus erster Hand kennen zu lernen. Bisher hatte ich von der Stadt ja nur wenig
gesehen und der Rest meines Wissens beruhte auf einer Karte, die den Büchern meines Vaters beigelegen hatte. Nun war ich sogar soweit, einige Seitenstrassen auf der Karte nachtragen zu können.


Nach dem, wie ich mir die Stadt vorstelle (superspannend nämlich) hätte ich das "nie" als "nicht viel Neues" beschrieben. Das wertet das Erlebnis der Stadt etwas ab,find ich
Der erste Befehl zu einer Audienz zu erscheinen, erreichten uns erst drei Tage nach unserer Ankunft.
"Die Herrin des vierten Hauses wünscht mich zu sehen." berichtete ich Auman, dem ältesten
meiner Treiber während wir die Lamas striegelten.
Ich dachte einen Moment nach und zitierte dann aus den Tagebüchern: " Das vierten Haus. Hausfarben: Silber und Blau Das vierte Haus liegt in dem See vor dem Gletscher auf einem Felsmassiv. Ware muss an einer Anlegestelle in ein bereit gestelltes Boot verladen werden. Man darf daher nicht vergessen, zwei Träger zusätzlich mit zu nehmen. Die Matriarchin Enkarat Nhe'Sekalmor. Die Herrin Enkarat hat dunkelbraunes Haar und sehr helle Haut. Ihre Gesichtsbemalung wechselt, sie scheint jedoch sehr strenge, geometrische Ornamente zu bevorzugen. Die Matriarchin trägt eher selten ihre Hausfarben – besser verkaufen lassen sich die Farben Schwarz, Rot und Lavendel. Sie mag den Duft von Felsjasmin und Rosen. Sie mag keine grünen Edelsteine und bevorzugt schlichten aber massiven Schmuck. Sie trägt gerne Rüstung oder Kleidung, die Elemente einer Rüstung hat. Es macht sich immer bezahlt, ihr neben Stoffen, Schmuck, Farben und Düften auch Rüstungsteile zu präsentieren - je ausgefallener und auffälliger, desto besser. Sie hat keinen Leibsklaven sondern wechselt ihre persönlichen Diener oft. Sie verhandelt die Preise für ihre Waren selbst. Sie mag es nicht, wenn man sie ansieht, sogar wenn sie es befiehlt hat man den Blick vorsichtig gesenkt zu halten. Sie ist sehr jähzornig und man muss unter Umständen mit Prügeln rechnen. Allerdings hat sie
noch keinen Händler umbringen oder versklaven lassen. Als Tauschware bietet das vierte Haus selbst hergestellte Spinnenseide und besonders hochwertigen und sehr seltenen Gletscherperlmutt. Außerdem hat das Haus eine ausgezeichnete Edelsteinschleiferei." Stolz, weil ich Namen und Fakten sofort parat gehabt hatte, sah ich Auman an, der auch beifällig nickte.

Noukrat räusperte sich höflich. Er setzte einen Ballen Heu ab, mit dem er eben herein gekommen war. "Verzeiht, geehrte Reisende. Aber das ist nicht mehr korrekt. Die Herrin Enkarat wurde vor einigen Monaten ... abgelöst. Ihre Tochter regiert nun das vierte Haus."
Ich starrte ihn entsetzt an. Das war schrecklich! Das vierte Haus – eines der wichtigsten überhaupt und sämtliche Informationen, die ich über seine Matrirachin gehabt hatte, waren wertlos! Und das bei meiner aller ersten Verhandlung!
An dieser Stelle tritt für mich, das erste Mal in diesem Kapitel, Bunariel wieder so richtig "ans Licht". Hier wird sie für mich wieder greifbar, kann ich sie mir in ihrem halb noch mädchenhaften, halb aber auch schon Handlungsvertreter-mäßigem Entsetzen vorstellen.

"Kannst du ... weißt du ... weißt du irgend etwas über die neue Matriarchin?" fragte ich schließlich stockend.
Noukrat schüttelte den Kopf "Keine so genauen Informationen, fürchte ich. Nur das, was jeder in der Stadt weiß."
"Egal." antwortete ich "Jedes bisschen hilft."
"Ihr Name ist Macalla Nhe'Sekalmor. Sie ist eine Gelehrte, sagt man. Sie unterrichtet an der Magierschule, die zum Grossen Tempel gehört." Noukrat dachte nach "Ich habe sie einmal gesehen, da trug sie ein blaues Kleid – recht einfach – und eine rankenartige Gesichtsbemalung. Auch in Blau."
Ich nickte eifrig "Blau also. Immerhin etwas."
"Sie ist nicht sehr oft im Tal, soweit ich weiß. Sie bleibt wohl lieber zuhause – da ist es auch sicherer."
Der Sklave zuckte die Schultern "Ich bedaure, aber das ist alles, was ich weiß. Sie ist noch sehr jung für eine Matriarchin und sie regiert noch nicht lange. Da gibt es noch so gut wie keine Gerüchte."
Ich bedankte mich herzlich. Es waren nicht viel aber hoffentlich genug.

"Auman, wir nehmen die blausilberne Seide mit, den dunkelblauen Samt und die blaugrüne Alpakawolle und außerdem den silbernen Damast mit den Blumenmustern und zur Sicherheit noch die zwei teuren Ballen Seide in Gold und Dunkelrot und natürlich die Seidenmuster – wie immer, man kann ja nie wissen, dann die Kiste mit den seltenen Büchern und die Gesichtsfarben so ordnen, dass ich Blautöne zuerst präsentieren kann und was hat er gesagt, sie trug ein schlichtes Kleid also einfachen Schmuck – aber nicht zu massiv denn wenn sie noch jung ist, will sie bestimmt was leichteres."
Die Anweisungen sprudelten aus mir heraus, während ich fieberhaft in unseren Waren wühlte. Schließlich fand ich, was ich gesucht hatte. Ich hielt das Kästchen hoch "Und das da – das nehmen wir auch mit. Wusste ich doch, dass das noch nützlich wird." Ich öffnete kurz das Kästchen um die Seide darin glatt zu ziehen und das Schmuckstück vorsichtig zurecht zu rücken. Die zarten Schneesterne aus Diamantsilber leuchteten und glitzerten auf ihrem Bett aus tiefblauer Seide. Das perfekte Geschenk von einer neuen Reisenden für eine neue Matriarchin.

Auch wenn ich furchtbar viel gemeckert habe: ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Wieder einmal hast du einen tollen Spannungsbogen aufgebaut und man möchte sehr, sehr gerne wissen,wie dieses Treffen ausgehen wird!
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